BVG Koordinationsabzug Excel - Gratis Vorlage
Vorlage zur Berechnung des BVG-Koordinationsabzugs mit Mitarbeitenden, Jahreslohn, Eintrittsdatum und Auswertung.
Diese Vorlage berechnet den BVG-Koordinationsabzug für Ihre Mitarbeitenden in der Schweiz und zeigt, welcher koordinierte Lohn für die Pensionskasse übrig bleibt. Sie enthält die Blätter Mitarbeitende, Berechnung, Auswertung und Anleitung.
Sie tragen Personalnummer, Lohn, Pensum und Eintrittsdatum ein; die Tabelle rechnet daraus die relevanten Werte für die BVG-Prüfung. Bild 1 zeigt die Mitarbeitendenliste, Bild 2 die Berechnung, Bild 3 die Auswertung und Bild 4 die Anleitung.
Das ist besonders nützlich für KMU mit Lohnlauf, für eine GmbH mit mehreren Teilzeitstellen oder für die Kassierin im Verein, die wissen will, wer überhaupt in die Pensionskasse gehört. Mit wenigen Eingaben sehen Sie, ob der Jahreslohn über der Eintrittsschwelle liegt und wie der koordinierte Lohn ausfällt.
Die wichtigsten Vorteile dieser Excel-Vorlage
- Berechnet den Koordinationsabzug für jeden Mitarbeitenden mit wenigen Eingaben.
- Zeigt den Jahreslohn und den koordinierten Lohn übersichtlich pro Person.
- Hilft bei Teilzeitpensen, weil der Abzug nicht blind auf alle gleich angewendet wird.
- Macht Eintrittsdatum und Standort direkt in der Liste sichtbar.
- Reduziert Fehler im Lohnlauf, wenn mehrere Mitarbeitende gleichzeitig geprüft werden müssen.
- Bietet eine Auswertung für den Gesamtüberblick statt nur einzelne Zeilen.
- Ist für Schweizer KMU sofort einsetzbar, ohne komplizierte Software.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Öffnen Sie das Blatt Mitarbeitende und erfassen Sie pro Person Personalnummer, Name, Standort, Kanton, Eintrittsdatum, Jahreslohn und Pensum.
- Prüfen Sie auf dem Blatt Berechnung, welche Werte automatisch übernommen und mit dem Koordinationsabzug verrechnet werden.
- Verwenden Sie das Blatt Auswertung, um die wichtigsten Summen und die Übersicht für den Monats- oder Jahresabschluss zu sehen.
- Kontrollieren Sie Ein- und Austritte besonders bei Teilzeitkräften mit einem Jahreslohn nahe der BVG-Eintrittsschwelle.
- Tragen Sie neue Mitarbeitende zuerst in der Liste ein und kopieren Sie bestehende Zeilen nur dann, wenn Struktur und Formeln erhalten bleiben sollen.
- Lesen Sie das Blatt Anleitung, wenn Sie die Vorlage erstmals einsetzen oder intern an eine Kollegin weitergeben.
Enthaltene Funktionen
So nutzen Sie die bvg koordinationsabzug vorlage im arbeitsalltag
Diese Vorlage ist für Personen gedacht, die im Lohnlauf nicht jedes Detail von Hand nachrechnen wollen: Bürokolleginnen in Handwerksbetrieben, Treuhänder in einer GmbH oder Vereinskassiererinnen mit wenigen bis mehreren Dutzend Mitarbeitenden. Besonders praktisch wird sie im Januar nach dem Jahreswechsel, bei Eintritten unter dem Jahr und vor dem Gespräch mit der Pensionskasse.
Das Blatt Mitarbeitende (Bild 1) führt die Personalnummern, Namen, Standorte, Kantone, Eintrittsdatum, Jahreslohn und Pensum in einer sauberen Liste. Wenn ein Schreinerbetrieb in Winterthur 4 Angestellte hat und zwei davon nur 60% arbeiten, sehen Sie sofort, wer bei einem Jahreslohn von CHF 28'000 noch unter der BVG-Schwelle bleibt und wer den Koordinationsabzug überhaupt betrifft.
Wofür die liste im betrieb wirklich dient
Die Vorlage hilft Ihnen vor allem dann, wenn mehrere Teilzeitpensen zusammenkommen. Ein Webshop mit 300 Bestellungen pro Monat hat oft keine klassische Personalabteilung, aber sehr wohl verschiedene Löhne, Ein- und Austritte sowie die Pflicht, sauber zu prüfen, wer in die berufliche Vorsorge fällt.
Wann Sie damit arbeiten sollten
Am sinnvollsten ist die Kontrolle direkt vor dem Monats- oder Jahresabschluss und nochmals vor dem Lohnlauf. Wer nur einmal im Jahr prüft, merkt Fehler oft erst, wenn die Pensionskasse nachfragt oder die Lohnsummen nicht mehr plausibel sind.
Was Sie auf den screenshots erkennen
Bild 2 zeigt die Berechnung mit den übernommenen Werten und den abgeleiteten Feldern. Bild 3 fasst die Resultate zusammen, damit Sie nicht jede Zeile einzeln kontrollieren müssen.
Das sagt die schweizer bvg-praxis zum koordinationsabzug
In der Schweiz ist der Koordinationsabzug der Betrag, der vom Jahreslohn abgezogen wird, bevor der koordinierte Lohn für die Pensionskasse festgelegt wird. Für 2026 beträgt der koordinierte Bereich in der Praxis weiterhin die bekannte Schwelle mit dem Koordinationsabzug von CHF 26'460; massgebend ist, ob der Jahreslohn über der Eintrittsschwelle liegt und wie hoch der versicherte Lohn nach Abzug ausfällt.
Ein Beispiel: Bei einem Jahreslohn von CHF 54'000 ergibt sich nach Abzug des Koordinationsabzugs ein koordinierter Lohn von CHF 27'540. Bei CHF 36'000 bleiben nur CHF 9'540 übrig; bei tiefen Teilzeitpensen kann der versicherte Lohn also stark schrumpfen, auch wenn die Person regulär angestellt ist.
Für die Praxis ist oft die einfache Lösung besser als eine eigene Rechenkonstruktion. Wer im KMU unter Zeitdruck arbeitet, fährt mit einer klaren Excel-Vorlage besser als mit mehreren losen Dateien, weil sich die Grenze pro Person und nicht erst in einer Gesamtliste prüfen lässt.
Wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen Einzelfirma, GmbH und AG: Bei Angestellten zählt der Lohnlauf, nicht die Rechtsform allein. Wer 6 Mitarbeitende mit je CHF 4'800 Monatslohn hat, rechnet im Jahr bereits mit CHF 345'600 Lohnsumme; da lohnt sich eine saubere BVG-Übersicht deutlich mehr als eine manuelle Notiz auf Papier.
Hier passieren die bvg-fehler, die später teuer werden
Der häufigste Fehler ist ein falscher oder vergessener Koordinationsabzug bei Teilzeitangestellten. Wenn Sie bei 3 Mitarbeitenden je CHF 26'460 zu viel oder zu wenig abziehen, ist die Rechnung zwar klein pro Person, aber in der Pensionskasse über das Jahr schnell mehrere hundert Franken daneben.
Ein zweiter Klassiker ist das falsche Eintrittsdatum. Wer eine Person erst ab 01.09.2026 korrekt aufnimmt, aber die Pensionskasse ab Januar berechnet, produziert vier bis acht Monate falsche Werte; je nach Lohnhöhe geht es dann rasch um CHF 500 bis CHF 1'500 pro Fall.
Fehler bei teilzeit und austritt
Gerade bei Austritten wird oft nicht mehr sauber kontrolliert, ob der Jahreslohn anteilig neu zu beurteilen ist. Ein Betrieb mit 8 Personen spart mit korrekter Excel-Pflege nicht nur Zeit, sondern vermeidet Rückfragen der Pensionskasse, die sonst locker einen halben Arbeitstag kosten können.
Was das in franken bedeutet
Wenn eine falsche Berechnung 12 Mitarbeitende betrifft und pro Person nur CHF 80 Differenz entsteht, sind das bereits CHF 960. Dazu kommt der administrative Aufwand: Korrekturen, E-Mails, neue Lohnabrechnungen und eventuell eine Nachbelastung bei Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträgen.
Warum Excel hier besser ist als kopierte notizen
Eine ordentliche Tabelle schlägt lose Excel-Dateien mit Handnotizen fast immer. Wer dieselbe Zahl in drei Tabellenblättern manuell nachführt, vervielfacht das Risiko von Tippfehlern; mit zentraler Eingabe sinkt dieses Risiko deutlich.
So wird die bvg-tabelle zur monatlichen routine
Am besten verankern Sie die Vorlage direkt im Lohnrhythmus: immer am gleichen Tag wie der Lohnlauf oder am letzten Arbeitstag des Monats. Wer das Blatt nur gelegentlich öffnet, verliert nach 14 Tagen den Überblick; wer es an einen fixen Zeitpunkt bindet, nutzt es langfristig.
Das Blatt Auswertung (Bild 3) ist dafür ideal, weil es Ihnen die wichtigsten Werte in einer zusammengefassten Ansicht zeigt. Wenn Sie 15 Mitarbeitende haben und jeden Monat nur 10 Minuten für die Kontrolle brauchen, sparen Sie im Jahr bereits rund 2 Stunden gegenüber einer manuellen Einzelprüfung.
Welche arbeitsweisen sich bewähren
- Das Vorjahresblatt kopieren und nur neue Eintritte ergänzen.
- Die Eingabezellen farblich markieren, damit niemand Formeln überschreibt.
- Datenvalidierung nutzen, damit Kantone, Pensum und Eintrittsdatum sauber bleiben.
- Bedingte Formatierung einsetzen, wenn ein Lohn nahe an der BVG-Schwelle liegt.
Wann Sie besser auf software wechseln
Sobald Sie mehrere Standorte, häufige Mutationen oder mehr als rund 25 bis 30 Mitarbeitende haben, wird Excel schnell eng. Dann ist eine Lohnsoftware mit Schnittstelle zur Pensionskasse meist sinnvoller als eine immer grössere Tabelle, weil Sie weniger Doppelpflege haben und die Fehlerquote sinkt.
Spätestens bei der Lohnsoftware gehört dazu auch ein Muster für den Lohnausweis, damit die Jahreswerte ohne zusätzliche Nacharbeit sauber weitergegeben werden können.
So lesen Sie die blätter und bilder richtig
Bild 1 zeigt das Blatt Mitarbeitende mit einer klassischen Liste aus Personal-Nr., Vorname, Nachname, Standort, Kanton, Eintrittsdatum, Jahreslohn CHF und Pensum. Diese Struktur ist für den Alltag wichtig, weil Sie damit pro Person sofort sehen, ob die Basisdaten vollständig sind.
Bild 2 zeigt das Blatt Berechnung, in dem die Eingaben in abgeleitete Werte überführt werden. Dort erkennen Sie den Unterschied zwischen dem Bruttolohn und dem für die BVG massgebenden Wert; genau an dieser Stelle entstehen in der Praxis die meisten Missverständnisse.
Was die auswertung leistet
Bild 3 fasst die Resultate zusammen und spart Ihnen das mühsame Hin- und Herspringen zwischen Zeilen. Wer zum Beispiel 18 Mitarbeitende verwaltet, sieht auf einen Blick, wie viele überhaupt im relevanten Bereich liegen.
Wozu die anleitung gedacht ist
Bild 4 enthält das Blatt Anleitung. Es ist nicht Dekoration, sondern hilfreich, wenn eine Stellvertretung die Datei übernehmen muss oder wenn Sie die Vorlage nach einem halben Jahr wieder öffnen und die Logik rasch verstehen wollen.
Die Logik lässt sich damit rasch nachvollziehen; für die eigentliche Beitragsberechnung braucht es dann nur noch die passenden Werte aus dem Lohnblatt.
Häufige Fragen zu dieser Vorlage
Für Schweizer KMU, Vereine und Selbständige mit Angestellten, die den Koordinationsabzug nicht jedes Mal von Hand prüfen wollen. Besonders sinnvoll ist sie bei Teilzeit, mehreren Eintritten pro Jahr und beim Lohnlauf.
Sie erfassen Personalnummer, Vorname, Nachname, Standort, Kanton, Eintrittsdatum, Jahreslohn und Pensum. Damit hat die Berechnung genug Basis, um die BVG-relevanten Werte sauber abzuleiten.
Die Vorlage ist auf den in der schweizerischen BVG-Praxis gebräuchlichen Koordinationsabzug von CHF 26'460 ausgerichtet. Bei einem Jahreslohn von CHF 54'000 bleiben so beispielsweise CHF 27'540 koordinierter Lohn übrig.
Das Blatt Berechnung übernimmt die Eingaben und zeigt die daraus berechneten Werte je Mitarbeitendem. So sehen Sie sofort, welche Personen den Abzug betreffen und ob der versicherte Lohn plausibel ist.
Am besten bei jedem Lohnlauf, bei Eintritten und Austritten sowie vor dem Jahresabschluss. Wer nur einmal pro Jahr prüft, entdeckt Fehler oft zu spät und muss danach Korrekturen nachführen.
Sobald Sie viele Mutationen, mehrere Standorte oder etwa 25 bis 30 Mitarbeitende mit komplexen Lohnfällen haben, wird eine Lohnsoftware meist sinnvoller. Dann ist Excel nur noch für die Vorprüfung nützlich, nicht mehr als Hauptsystem.