Lohn & Personal

Lohnausweis Excel - Gratis Vorlage

Vorlage für den Schweizer Lohnausweis mit Personalangaben, Abzügen und Auswertung für einzelne Mitarbeitende.

Andrea Furrer Anleitung von Andrea Furrer Reto Bühler Excel-Vorlage von Reto Bühler
27.06.2026
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Diese Excel-Vorlage erstellt einen Lohnausweis für Schweizer Mitarbeitende mit Personalien, Lohnbestandteilen, Abzügen und einer Auswertung pro Person. Sie eignet sich für KMU, Vereine und Einzelfirmen, die den Jahreslohn sauber zusammenstellen wollen.

Die Datei enthält das Blatt Lohnausweis_2026 für die Erfassung, Auswertung für die Zusammenfassung und Parameter_und_Hinweise für die wichtigen Angaben. So sehen Sie auf einen Blick Bruttolohn, Abzüge und Nettolohn.

Bild 1 zeigt die Eingabeliste mit 24 Spalten von der Mitarbeiter-ID bis zur Bemerkung. Bild 2 fasst die Zahlen pro Mitarbeitende zusammen, und Bild 3 hält die Parameter und Hinweise für die Nutzung fest.

Screenshot 1: Blatt Lohnausweis_2026 - Excel-Vorlage lohnausweis excel vorlage schweiz
Abbildung 1: Tabellenblatt «Lohnausweis_2026»

Die wichtigsten Vorteile dieser Excel-Vorlage

  • Alle Lohnbestandteile stehen in einer einzigen Tabelle mit 24 Spalten übersichtlich nebeneinander.
  • Der Total Abzüge und der Nettolohn werden pro Mitarbeitende direkt nachvollziehbar.
  • Das Blatt Auswertung verdichtet die Daten ohne manuelles Zusammenrechnen.
  • Mit dem Status Lohnausweis-Pflicht erkennen Sie schneller, welche Fälle relevant sind.
  • Die Vorlage ist auf Schweizer Angaben wie AHV-Nummer, UID-Nummer und Kanton ausgerichtet.
  • Die klare Trennung zwischen Eingabe und Auswertung reduziert Tippfehler im Jahresabschluss.
  • Für kleine Betriebe spart die Datei Zeit, weil Standardfälle ohne Spezialsoftware vorbereitet werden können.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Tragen Sie im Blatt Lohnausweis_2026 pro Person eine Zeile ein. Erfassen Sie mindestens Name, AHV-Nummer, Eintrittsdatum und die Lohnbestandteile.
  2. Ergänzen Sie Bruttolohn, Bonus, Zulagen, Naturalleistungen und Spesenpauschale. So sehen Sie, wie der Jahreslohn zusammengesetzt ist.
  3. Erfassen Sie die Abzüge für AHV/IV/EO, ALV, NBU, BVG und Quellensteuer als Frankenbeträge.
  4. Prüfen Sie im Feld Nettolohn, ob die Summe plausibel ist. Ein Lohn von CHF 9'800.00 mit CHF 1'250.00 Abzügen ergibt CHF 8'550.00 netto.
  5. Wechseln Sie ins Blatt Auswertung, um die Daten pro Mitarbeitende oder für die Übersicht zu kontrollieren.
  6. Nutzen Sie Parameter_und_Hinweise für interne Regeln, Zuständigkeiten und die wichtigsten Erläuterungen.
  7. Speichern Sie die Datei nach der Jahresaufbereitung als Beleg für den Jahresabschluss und die Personalunterlagen.
Screenshot 2: Blatt Auswertung - Excel-Vorlage lohnausweis excel vorlage schweiz
Abbildung 2: Tabellenblatt «Auswertung»

Enthaltene Funktionen

24 klar benannte Spalten für Personalien, Lohnbestandteile und Abzüge.
Felder für AHV-Nummer und UID-Nummer nach Schweizer Praxis.
Spalten für Bruttolohn, Bonus, Zulagen und Naturalleistungen in CHF.
Separate Abzugsfelder für AHV/IV/EO, ALV, NBU, BVG und Quellensteuer.
Berechnung von Total Abzüge und Nettolohn für jede einzelne Zeile.
Ein eigenes Blatt für die Auswertung mit kompakter Darstellung.
Ein separates Parameterblatt mit Hinweisen statt verstreuter Notizen.

So nutzen Sie den lohnausweis in kleinen schweizer betrieben

Diese Vorlage passt für die Inhaberin einer Einzelfirma, den Treuhänder einer GmbH und den Bürokollegen im Handwerksbetrieb, der im Januar die Lohnausweise zusammenstellt. Gerade nach dem Jahresende ist die Aufgabe konkret: Lohn, Zulagen, Spesen und Abzüge müssen pro Person sauber auf einer Linie stehen.

Im Blatt Lohnausweis_2026 sehen Sie in Bild 1 eine Liste mit 24 Spalten. Dort stehen unter anderem Bruttolohn CHF, AHV/IV/EO Abzug CHF, BVG Abzug CHF und Nettolohn CHF; das ist für eine Firma mit 4 Mitarbeitenden viel handlicher als verstreute Notizen in drei Dateien.

Wann diese struktur in der praxis gebraucht wird

Ein Schreinermeister in Winterthur mit 4 Angestellten sammelt die Zahlen meist zwischen Mitte Dezember und Ende Januar, damit die Unterlagen für die Lohnablage und den Jahresabschluss bereit sind. Ein Webshop mit 300 Bestellungen pro Monat braucht die Übersicht oft parallel zum Lohnlauf, weil Bonus, Spesen und Quellensteuer sauber getrennt werden müssen.

Was bild 2 und bild 3 dabei leisten

Bild 2 zeigt die Auswertung, also die verdichtete Sicht auf die Lohnsumme pro Mitarbeitende. Bild 3 enthält die Parameter_und_Hinweise; dort halten Sie interne Regeln fest, damit nicht jedes Jahr neu diskutiert wird, was als Spesenpauschale oder Naturalleistung erfasst wird.

Für einen Betrieb mit 6 Mitarbeitenden und einem durchschnittlichen Monatslohn von CHF 5'800.00 liegt die Jahreslohnsumme schnell bei CHF 417'600.00. Wer diese Werte in einer festen Excel-Struktur pflegt, reduziert die Nacharbeit beim Übertrag in andere Unterlagen deutlich.

Screenshot 3: Blatt Parameter_und_Hinweise - Excel-Vorlage lohnausweis excel vorlage schweiz
Abbildung 3: Tabellenblatt «Parameter_und_Hinweise»

Welche schweizer abzüge und grenzen Sie im blick behalten

Der Lohnausweis ist kein Freestyle-Formular. In der Schweiz zählen bei der Lohnaufbereitung vor allem die richtigen Abzüge und sauberen Angaben zu AHV/IV/EO, ALV, BVG, NBU und Quellensteuer, weil diese Beträge im Jahresverlauf den Ausweis prägen.

Die Vorlage hilft Ihnen, die Beträge in CHF getrennt zu erfassen. Beispiel: Bei einem Bruttolohn von CHF 6'500.00, einem AHV/IV/EO-Abzug von CHF 305.25, ALV von CHF 71.50, NBU von CHF 45.00 und BVG von CHF 280.00 bleiben CHF 5'798.25 vor Quellensteuer; genau solche Ketten sind im Alltag schneller kontrollierbar als in einer freien Notizliste.

Warum die trennung der abzüge sinnvoll ist

AHV/IV/EO, ALV und NBU sind nicht dasselbe, auch wenn sie in einer Lohnabrechnung oft nebeneinander stehen. Wer sie in einer Vorlage separat führt, erkennt Fehler sofort; etwa wenn bei 4 Mitarbeitenden ein Abzug doppelt eingetragen wurde und am Monatsende CHF 180.00 zu viel belastet wurden.

Wie sich die pflicht praktisch zeigt

Bei der Quellensteuer ist die saubere Zuordnung besonders wichtig, wenn Mitarbeitende in mehreren Kantonen arbeiten oder eine Bewilligung relevant ist. Für Betriebe mit vielen Teilzeitpensen ist die klare Liste im Vergleich zu einer freien Tabelle die bessere Wahl, weil Sie später nicht aus dem Gedächtnis rekonstruieren müssen, was im März tatsächlich ausbezahlt wurde.

Die Schweizer Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren nach OR Art. 958f spricht ebenfalls für eine strukturierte Datei. Wer die Lohndaten geordnet ablegt, hat bei Rückfragen von Mitarbeitenden oder bei der Revision die Zahlen nicht in fünf Mails und zwei Papierordnern verstreut.

Wo bei der lohnausweis-tabelle die teuren fehler entstehen

In der Praxis scheitert es selten am Willen, sondern an kleinen Zahlendrehern. Ein falsch gesetzter Bruttolohn oder ein vergessener Bonus CHF-Eintrag kann schnell einen Unterschied von CHF 500.00 bis CHF 2'000.00 pro Person ausmachen, und genau diese Differenz zieht sich dann durch Abzüge und Nettolohn.

Besonders teuer wird es, wenn Naturalleistungen oder Spesenpauschalen nicht sauber getrennt sind. Die ESTV akzeptiert nur saubere, nachvollziehbare Unterlagen; wer bei 3 Mitarbeitenden je CHF 150.00 pro Monat falsch zuordnet, hat am Jahresende bereits CHF 5'400.00 an verfälschter Lohnsumme im System.

Die typischen fehler im alltag

Ein häufiger Fehler ist die Vermischung von Spesen und Lohn. Wenn eine Pauschale von CHF 250.00 pro Monat als echter Lohn behandelt wird, steigen die lohnabhängigen Abzüge und die Summe wird unnötig verzerrt; umgekehrt fehlen dem Betrieb später die Belege für die korrekte Behandlung.

Was ein falscher nettolohn auslöst

Ist der Nettolohn CHF zu hoch oder zu tief, fällt der Fehler meist erst bei der Schlusskontrolle auf. Bei 12 Monatsabrechnungen und 5 Mitarbeitenden kann schon ein wiederholter Abweichungsbetrag von CHF 20.00 pro Monat zu CHF 1'200.00 Jahresdifferenz führen — Zeitverlust und Korrekturen nicht eingerechnet.

Darum ist die klare Tabellenstruktur praktischer als eine freie Liste. Wer im Excel-Blatt die Felder immer gleich nutzt, sieht Abweichungen schneller und muss nicht jedes Mal neu überlegen, ob ein Betrag zur Auszahlung, zum Abzug oder zu den Hinweisen gehört.

Wie Sie den lohnausweis in eine monatliche routine bringen

Am besten wird die Vorlage Teil einer festen Monatsroutine, nicht ein Projekt für den letzten Januartag. Wer die Datei jeweils beim Lohnlauf oder bei der Monatskontrolle öffnet, hat am Jahresende nur noch die Summierung statt einer Rettungsaktion.

Kopieren Sie das Vormonatsblatt, wenn Sie mit wiederkehrenden Abzügen arbeiten. Bei 8 Mitarbeitenden sparen Sie schon 10 Minuten pro Person und Monat, also rund 16 Stunden pro Jahr; das ist genug Zeit, um die Zahlen zu prüfen statt sie jedes Mal neu zu tippen.

Praktische gewohnheiten, die wirklich helfen

  • Führen Sie die Erfassung immer am gleichen Wochentag durch, etwa am Freitag nach dem Lohnlauf.
  • Nutzen Sie eine feste Eingabereihenfolge von links nach rechts, damit keine Spalten vergessen gehen.
  • Markieren Sie unklare Fälle farbig, damit sie vor der Zahlung geprüft werden.
  • Schreiben Sie interne Hinweise ins Blatt Parameter_und_Hinweise, statt sie in Mails zu verstecken.

Wann Sie auf software wechseln sollten

Wenn Sie mehr als 15 Mitarbeitende, mehrere Lohnarten oder komplexe Quellensteuerfälle haben, wird eine Excel-Vorlage schnell eng. Dann ist eine Lohnsoftware oft die bessere Wahl; für kleine Betriebe bis ungefähr 10 bis 15 Personen bleibt die Vorlage aber eine pragmatische und kontrollierbare Lösung.

Der wichtigste Punkt ist die Wiederholung. Eine Datei, die jeden Monat gleich genutzt wird, bleibt aktuell und verlässlich — und genau das braucht es beim Lohnausweis mehr als schöne Optik.

Häufige Fragen zu dieser Vorlage

Wer diese Vorlage erstellt hat

Andrea Furrer

Anleitung von Andrea Furrer

Tabellen-Spezialistin. Schreibt die verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung und testet jede Datei vor der Veröffentlichung.

Reto Bühler

Excel-Vorlage von Reto Bühler

Eidg. dipl. Treuhänder. Baut die Tabelle und prüft Formeln, Summen und die Schweizer Vorgaben (MWST, AHV, Obligationenrecht).