Buchhaltung & MWST

QR-Rechnung Zahlungseingänge Excel Tracker Schweiz

Excel-Tracker für Schweizer QR-Rechnungen: Zahlungseingänge, QR-Referenzen, MWST, offene Beträge und Zahlungsverzüge übersichtlich verwalten.

Andrea Furrer Anleitung von Andrea Furrer Reto Bühler Excel-Vorlage von Reto Bühler
03.08.2026
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Mit dem QR-Rechnung Zahlungseingänge Excel Tracker für die Schweiz verwalten Sie Rechnungen, Zahlungseingänge und offene Forderungen übersichtlich in einer zentralen Tabelle. Die Vorlage unterstützt die Erfassung von QR-Referenzen, Rechnungs- und Zahlungsdaten, Kundendaten, Kantonen, UID-Nummern, MWST-Beträgen und Zahlungsverzügen. Dank der klaren Struktur sehen Sie schnell, welche Rechnungen vollständig bezahlt, teilweise beglichen oder noch offen sind.

Die Betragsfelder sind für Schweizer Franken formatiert und eignen sich für Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen, Vereine sowie weitere Organisationen mit regelmässigen Rechnungsprozessen. Die Excel-Vorlage dient als praktische interne Übersicht und kann an individuelle Abläufe angepasst werden. Sie ersetzt keine professionelle Buchhaltungssoftware, automatische Bankabstimmung oder steuerliche Beratung.

Screenshot 1: Blatt Zahlungseingänge - Excel-Vorlage QR-Rechnung Zahlungseingänge Excel Tracker Schweiz
Abbildung 1: Tabellenblatt «Zahlungseingänge»

Die wichtigsten Vorteile dieser Excel-Vorlage

  • QR-Referenzen, Rechnungsdaten und Zahlungseingänge zentral erfassen
  • Offene Beträge, Restzahlungen und Differenzen schnell erkennen
  • Zahlungsverzüge anhand von Fälligkeits- und Zahlungsdatum dokumentieren
  • Schweizer CHF- und Datumsformate für eine klare Übersicht nutzen
  • MWST-Sätze, Nettobeträge und MWST-Beträge strukturiert festhalten
  • Kunden, Kantone, UID-Nummern und Bankkonten pro Rechnung verwalten

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Erfassen Sie zuerst die Rechnungsnummer, QR-Referenz, das Rechnungsdatum, das Fälligkeitsdatum sowie die Kundendaten. Ergänzen Sie anschliessend Nettobetrag, MWST-Satz, MWST-Betrag und Rechnungsbetrag in CHF. Sobald eine Zahlung auf dem Bankkonto eingeht, tragen Sie Zahlungsdatum, Zahlungseingang und das verwendete Bankkonto ein.

Vergleichen Sie danach Rechnungsbetrag und Zahlungseingang, um Differenzen oder Restbeträge festzustellen. Dokumentieren Sie den Zahlungsstatus und ergänzen Sie bei verspäteten Zahlungen die Anzahl Verzugstage.

Im Bemerkungsfeld können Sie Hinweise zu Teilzahlungen, Rückfragen, Gutschriften oder besonderen Vereinbarungen hinterlegen. Prüfen Sie die Tabelle regelmässig anhand Ihrer Bankbelege und bewahren Sie die notwendigen Originalunterlagen gemäss Ihren internen und gesetzlichen Anforderungen auf.

Screenshot 2: Blatt Dashboard - Excel-Vorlage QR-Rechnung Zahlungseingänge Excel Tracker Schweiz
Abbildung 2: Tabellenblatt «Dashboard»

Enthaltene Funktionen

Spalten für Rechnungsnummer und Schweizer QR-Referenz
Felder für Rechnungsdatum, Fälligkeitsdatum und Zahlungsdatum
Erfassung von Kunde, Ort, Kanton und UID-Nummer
CHF-Felder für Nettobetrag, MWST, Rechnungsbetrag und Zahlungseingang
Dokumentation von Zahlungsstatus, Differenz und Zahlungsverzug
Bankkonto- und Bemerkungsfelder für zusätzliche Zahlungsinformationen

QR-Rechnungen und Zahlungseingänge in Excel erfassen

Die Schweizer QR-Rechnung hat den Zahlungsverkehr für viele Unternehmen vereinfacht, bringt im Alltag aber weiterhin einen wichtigen Kontrollaufwand mit sich. Eingehende Zahlungen müssen den richtigen Rechnungen zugeordnet, offene Beträge erkannt und verspätete Zahlungen dokumentiert werden. Ein strukturierter Excel-Tracker unterstützt diese Aufgabe, ohne dass für eine einfache Übersicht sofort ein umfangreiches Buchhaltungssystem benötigt wird.

In der Tabelle können Sie die Rechnungsnummer zusammen mit der QR-Referenz erfassen. Dadurch bleibt nachvollziehbar, welche Zahlung zu welchem Dokument gehört. Zusätzlich stehen Felder für Rechnungsdatum, Fälligkeitsdatum und Zahlungsdatum zur Verfügung.

Diese Angaben bilden die Grundlage für die Kontrolle des Zahlungsstatus. Die Vorlage eignet sich besonders für kleinere Unternehmen, Selbstständige und Vereine, die regelmässig Rechnungen ausstellen und ihre Zahlungseingänge selbst überwachen. Sie können neue Rechnungen laufend ergänzen und bezahlte Vorgänge nach dem Bankabgleich aktualisieren.

Durch die einheitliche Struktur entsteht eine zentrale Liste anstelle verschiedener Notizen, E-Mails oder einzelner Dateien. Auch Rückfragen lassen sich einfacher beantworten, weil die wichtigsten Informationen pro Rechnung zusammengefasst sind. Die Vorlage ist auf Schweizer Begriffe und den Zahlungsverkehr mit QR-Rechnungen ausgerichtet.

Sie kann mit Microsoft Excel und kompatiblen Tabellenprogrammen verwendet und bei Bedarf um eigene Spalten, Filter oder Auswertungen erweitert werden. Für die tägliche Pflege empfiehlt es sich, jeden Zahlungseingang zeitnah zu prüfen und die QR-Referenz sorgfältig zu übertragen.

So bleiben offene Forderungen, Teilzahlungen und vollständig beglichene Rechnungen nachvollziehbar. Der Tracker ist eine praktische Organisationshilfe, ersetzt jedoch keine automatische Bankverbindung und keine vollständige Finanzbuchhaltung.

Screenshot 3: Blatt Anleitung - Excel-Vorlage QR-Rechnung Zahlungseingänge Excel Tracker Schweiz
Abbildung 3: Tabellenblatt «Anleitung»

Offene Rechnungen und Zahlungsverzug kontrollieren

Eine zuverlässige Übersicht über offene Rechnungen ist für die Liquiditätsplanung und das Forderungsmanagement wichtig. Der QR-Rechnung Zahlungseingänge Excel Tracker stellt Rechnungsbetrag und tatsächlichen Zahlungseingang direkt gegenüber. So erkennen Sie, ob eine Rechnung vollständig bezahlt wurde, ob eine Teilzahlung eingegangen ist oder ob noch eine Differenz besteht.

Das Feld für den Zahlungsstatus kann beispielsweise für offene, teilweise bezahlte oder vollständig beglichene Rechnungen verwendet werden. Zusätzlich ermöglicht die Vorlage, Fälligkeitsdatum und Zahlungsdatum miteinander zu vergleichen. Bei einer verspäteten Zahlung können die Verzugstage dokumentiert werden.

Dadurch erhalten Sie eine nachvollziehbare Grundlage für interne Erinnerungen und die weitere Bearbeitung. Im Bemerkungsfeld können Sie festhalten, ob eine Ratenzahlung vereinbart, eine Gutschrift ausgestellt oder eine Zahlungsabklärung beim Kunden erforderlich ist. Die klare Tabellenstruktur hilft dabei, Prioritäten zu setzen.

Überfällige Rechnungen lassen sich schneller identifizieren als in einer rein chronologischen Liste ohne Statusangaben. Für eine regelmässige Kontrolle empfiehlt es sich, die Datei in einem festen Rhythmus mit den Bankbewegungen abzugleichen. Dabei sollten Zahlungseingänge nicht nur nach Betrag, sondern möglichst auch anhand der QR-Referenz und Rechnungsnummer geprüft werden.

Der Tracker ist besonders hilfreich, wenn mehrere Kunden, Projekte oder Bankkonten gleichzeitig verwaltet werden. Die Anzahl der Verzugstage sollte anhand der tatsächlich vereinbarten Zahlungsfrist beurteilt werden. Bei strittigen Beträgen oder verspäteten Zahlungen können ergänzende Notizen die spätere Bearbeitung erleichtern.

Die Vorlage ersetzt jedoch keine formelle Mahnbuchhaltung und keine professionelle Debitorenbuchhaltung. Die konkreten Prozesse für Mahnungen, Verzugszinsen und Aufbewahrung sollten Sie an Ihre Organisation und die geltenden Anforderungen anpassen.

MWST, CHF-Beträge und Schweizer Kundendaten dokumentieren

Bei Schweizer Rechnungen müssen Beträge und steuerrelevante Angaben übersichtlich nachvollziehbar bleiben. Die Excel-Vorlage enthält deshalb separate Felder für den Betrag exklusive MWST, den MWST-Satz, den MWST-Betrag und den daraus resultierenden Rechnungsbetrag. Diese Aufteilung erleichtert die interne Kontrolle und verhindert, dass Nettobetrag und Gesamtbetrag versehentlich verwechselt werden.

Die Betragsfelder sind für Schweizer Franken formatiert und ermöglichen eine einheitliche Darstellung mit zwei Dezimalstellen. Zusätzlich können Kundenname, Ort, Kanton und UID-Nummer inklusive MWST-Kennzeichnung erfasst werden. Das ist nützlich, wenn Rechnungen nach Kunde, Region oder Geschäftspartner geprüft werden sollen.

Auch das verwendete Bankkonto kann pro Zahlungseingang dokumentiert werden, falls ein Unternehmen mehrere Konten führt. Die Datenstruktur unterstützt damit nicht nur die Zahlungsüberwachung, sondern auch die Vorbereitung interner Abstimmungen. Für eine hohe Datenqualität sollten Sie QR-Referenzen möglichst genau aus den Zahlungsinformationen übernehmen und Datumsangaben konsistent im vorgesehenen Format eintragen.

Bei Beträgen empfiehlt es sich, die Werte mit Rechnung und Bankbeleg zu vergleichen. Die Vorlage enthält Beispieldaten für das Jahr 2026 und kann anschliessend mit Ihren eigenen Geschäftsdaten weitergeführt werden. MWST-Sätze können sich abhängig von gesetzlichen Vorgaben oder besonderen Sachverhalten unterscheiden.

Verwenden Sie deshalb immer den für Ihre Rechnung tatsächlich relevanten Satz und holen Sie bei Unsicherheit fachlichen Rat ein. Die UID-Nummer sollte aus verlässlichen Unternehmensunterlagen übernommen werden, damit Schreibfehler vermieden werden.

Ergänzende Bemerkungen können besondere Steuerfälle oder Korrekturen erklären. Der Tracker unterstützt die Dokumentation, berechnet aber keine steuerliche Beurteilung und ersetzt keine Steuerberatung.

Excel-Vorlage für Schweizer KMU und Selbstständige

Der QR-Rechnung Zahlungseingänge Excel Tracker ist für Organisationen gedacht, die ihre Rechnungszahlungen pragmatisch und transparent verwalten möchten. Selbstständige können damit Kundenrechnungen und Zahlungseingänge ohne umfangreiche Systemeinrichtung nachverfolgen. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten eine kompakte Übersicht für laufende Forderungen, Teilzahlungen und überfällige Beträge.

Auch Vereine, Verbände, Vermieter oder projektbezogene Dienstleister können die Spalten an ihre Abläufe anpassen. Die Vorlage ist bewusst klar aufgebaut: Eine markante Kopfzeile, gut lesbare Tabellenfelder und standardisierte Formate erleichtern die tägliche Arbeit. Neue Datensätze lassen sich direkt unterhalb der vorhandenen Rechnungen ergänzen.

In der Bemerkungsspalte können zusätzliche Informationen gespeichert werden, ohne die grundlegende Tabellenstruktur zu verändern. Für grössere Datenmengen können in Excel Filter, Sortierungen oder eigene Auswertungen ergänzt werden. Beispielsweise kann nach Kanton, Kunde, Zahlungsstatus, Fälligkeitsdatum oder Bankkonto gefiltert werden.

Damit wird die Tabelle auch als einfache Grundlage für monatliche Zahlungsübersichten und interne Besprechungen nutzbar. Wichtig ist eine regelmässige Pflege: Neue Rechnungen sollten zeitnah eingetragen und eingegangene Zahlungen nach dem Bankabgleich aktualisiert werden. Erstellen Sie ausserdem regelmässige Sicherungskopien und schützen Sie vertrauliche Kunden- und Zahlungsdaten angemessen.

Die Vorlage kann um zusätzliche Spalten für Projekt, Kostenstelle, Mahnstufe oder verantwortliche Person ergänzt werden. Bei mehreren Mitarbeitenden sollten klare Regeln für Dateinamen, Zugriff und Aktualisierung vereinbart werden. So bleibt ersichtlich, welche Version aktuell ist und wer Änderungen vorgenommen hat.

Die Vorlage ist ein Arbeitsinstrument für die interne Organisation. Sie führt keine automatische Verbindung zu Banken durch, importiert keine Kontoauszüge und ersetzt keine gesetzlich erforderlichen Buchungs- oder Archivierungssysteme. Für komplexe Geschäftsfälle sollte eine geeignete Buchhaltungssoftware oder fachkundige Beratung eingesetzt werden.

Häufige Fragen zu dieser Vorlage

Wer diese Vorlage erstellt hat

Andrea Furrer

Anleitung von Andrea Furrer

Tabellen-Spezialistin. Schreibt die verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung und testet jede Datei vor der Veröffentlichung.

Reto Bühler

Excel-Vorlage von Reto Bühler

Eidg. dipl. Treuhänder. Baut die Tabelle und prüft Formeln, Summen und die Schweizer Vorgaben (MWST, AHV, Obligationenrecht).